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  • 19.08.2026
Mutmach-Gedanken

Tu mal nichts!

Es ist Ferienzeit, und auch wer nicht in Urlaub fährt, kann etwas verschnaufen: Alles läuft in diesen Tagen ein bisschen gemächlicher. Nur müssen wir uns auch erlauben, „einen Gang runterzuschalten“. Wir sind es ja gewohnt, immer in Aktion zu sein. Selbst in der Freizeit meinen wir oft, möglichst viel unternehmen zu müssen. Daher ist die Versuchung groß, die Sommerwochen zu nutzen, um allerlei Unerledigtes aufzuarbeiten, oder aus dem Urlaub so viel wie möglich an Erlebnissen „herauszuholen“. Aber zur wirklichen Erholung gehört auch, einfach mal… gar nichts zu tun: die Seele baumeln zu lassen – und ganz bei mir selbst anzukommen.

von Helga Melzer-Keller

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  • 22.07.2026
Mutmach-Gedanken

Eine Schachtel Pralinen

„Das Leben ist eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was man bekommt", sagt Forrest Gump im gleichnamigen Film. Ein weiser Spruch. Wir wissen ja tatsächlich nie, was uns das Leben bringt. Wir können noch so gut planen – oft kommt es anders als gedacht. Manchmal sind es schöne Überraschungen, manchmal aber auch böse, die uns aus der Bahn werfen. In der Bibel heißt es: „Meine Zeit steht in deinen Händen“ (Ps 31,16). Darin steckt viel Vertrauen. Was war und ist und was kommt – Gutes wie Schweres, Frohes und Unbegreifliches: Wir sind nie allein. Egal, was kommt. Gott hält uns in seiner Hand.

von Robert Grätz

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  • 26.06.2026
Mutmach-Gedanken

Es ist heiß!

Die große Hitze belastet Viele: Wir sind langsamer, erschöpfter und auch gereizter als sonst. An der Temperatur können wir nichts ändern. Aber wir können versuchen, mehr auf uns zu achten und auf das, was wir brauchen: Etwas weniger tun und Ruhepausen einlegen, um uns körperlich zu erholen und innerlich wieder gelassener zu werden. Dazu kann man durchaus auch eine Kirche betreten: Hier ist es in der Regel kühler und meistens auch angenehm still; es herrscht eine besondere Atmosphäre, die zum Abschalten und zur Besinnung, zum Kräftesammeln und Auftanken einlädt – und vielleicht auch zu einem kurzen Zwiegespräch mit Gott.

von Helga Melzer-Keller

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  • 22.05.2026
Mutmach-Gedanken

Blumen im Kopf

Unser Kopf ist gedanklich ständig am Arbeiten – nur sind es meist keine schönen Dinge, die uns innerlich umtreiben: Ängste, Sorgen, Verletzungen und Ärger beschäftigen uns mehr, als sie es wert sind. Unser Gehirn ist leider so gestrickt, dass es Bedrohlichem mehr Beachtung schenkt als guten Erlebnissen, und negative Emotionen wirken in uns besonders intensiv. Wir können uns allerdings selbst ein bisschen austricksen, indem wir unsere Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge im Leben richten und gute Gedanken und Gefühle bewusst stärken. Ein Kinderbuch motiviert dazu mit einem wunderschönen Bild: Wir sollten uns einfach immer wieder Blumen in den Kopf pflanzen!

von Helga Melzer-Keller

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  • 22.04.2026
Mutmach-Gedanken

Atemholen für die Seele

Selbstfürsorge wird derzeit groß geschrieben: „Gönnen Sie sich etwas! Sie sind es wert!“ So prasselt es in der Werbung auf uns ein, damit wir angeregt werden, dies oder jenes für unser Wohlbefinden zu kaufen. Aber diese Rechnung geht nicht auf. Natürlich kann ich mich an vielen Dingen freuen; natürlich ist es schön, Angebote der Wellness-Industrie zu genießen. Aber das Entscheidende können nur wir selbst uns ermöglichen: Einfach bei uns selbst sein, bewusst den Augenblick spüren – und dabei vielleicht erahnen, das wir von etwas Größerem, von einem liebenden Gott getragen sind. Solche Momente sind wie ein Atemholen für die Seele.

von Helga Melzer-Keller

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  • 02.07.2024
Mutmach-Gedanken

Kompliment!

Haben Sie heute schon ein Kompliment bekommen? Dass Sie gut aussehen, dass Sie etwas toll hinbekommen haben, dass Sie ein wunderbarer Mensch sind? ... Wir alle genießen Komplimente - sie machen gute Laune, bestärken und beflügeln uns. Darum sollten wir selbst auch ruhig freigebig mit Komplimenten sein. Leider richten wir unseren Blick jedoch meistens auf das, was uns negativ am anderen auffällt und woran wir uns stören. Doch Schönes und Liebenswertes ist in jedem Menschen zu finden - wenn wir nur aufmerksam dafür sind. Und wenn wir uns trauen, es auch laut auszusprechen, dann zaubern wir ihm oder ihr damit ganz schnell ein Lächeln ins Gesicht!

von Helga Melzer-Keller

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  • 14.05.2024
Mutmach-Gedanken

Für die Liebe brennen

Feuer und Flamme für etwas sein - das sagen wir, wenn wir von etwas total überzeugt sind. Dann setzen wir uns auch gerne dafür ein, engagieren uns gegen alle Widerstände und strahlen Begeisterung aus. Feuer und Flamme waren die ersten Christ/innen von ihrem Glauben daran, dass Gott das Leben und das Wohl aller Mensch will. Das posaunten sie in die Welt hinaus und setzen sich mit all‘ ihren Kräften dafür ein. Am Pfingstfest wird in den Kirchen daran erinnert, damit auch wir uns davon inspirieren lassen. Denn immer noch und immer wieder braucht es Begeisterte, die für die Liebe brennen und mithelfen, dass alle Menschen ein gutes und erfülltes Leben führen können.

von Helga Melzer-Keller

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  • 30.04.2024
Mutmach-Gedanken

Entscheidungen reifen lassen

Dass der April nicht weiß, was er will, war in diesem Jahr deutlich zu erleben: Verfrühte Sommerhitze wechselte mit Kälteeinbrüchen, Sonnenschein mit Graupelschauern. Zu guter Letzt hat sich – wie jedes Jahr – der Frühling durchgesetzt. Auch wir wissen in einer Welt der unüberschaubaren Möglichkeiten oft nicht, was wir in unserem Leben eigentlich wollen. Doch manche Entscheidungen brauchen einfach ihre Zeit, und die sollten wir uns auch getrost nehmen. So wie sich nach Wochen unbeständigen Wetters am Ende immer der Frühlingsmonat Mai einstellt, dürfen wir darauf vertrauen, dass auch wir letztlich zu dem finden, was das Richtige für uns ist. Denn das ist es, was auch Gott für uns will: Dass wir zu einem Leben finden, das uns wirklich entspricht.

von Helga Melzer-Keller

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  • 27.03.2024
Mutmach-Gedanken

Aus dem Tod wächst neues Leben

Schon seit geraumer Zeit vermitteln uns die Häschen und bunten Eier in den Schaufenstern das Gefühl, dass in diesen Märzwochen bereits Ostern ist. Doch das Osterfest folgt erst auf den Karfreitag! Natürlich: Wir wollen uns vor allem an den schönen und hellen Seiten des Lebens erfreuen. Darum blenden wir allzu bereitwillig alles Schwere und Dunkle aus. Doch auch diese Erfahrungen gehören zu unserem Leben dazu: das Scheitern, der Verlust und die Trauer. Ostern ist kein Fest des schönen Scheins. Es nährt die begründete Hoffnung, dass nach jedem Versagen, Abschied und Sterben neues Leben wachsen kann – weil Jesus nach seinem Tod von Gott zu neuem Leben auferweckt wurde.

von Helga Melzer-Keller

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  • 21.02.2024
Mutmach-Gedanken

Mehr Sein als Schein

Gut vor anderen dazustehen, ist vielen heute wichtig. Es ist ja auch schön, wenn andere einen guten Eindruck von uns haben, uns vielleicht sogar bewundern! Darum tragen wir oft etwas nach außen zur Schau, was unserem Inneren nicht entspricht... Die Fastenzeit lädt dazu ein, Überflüssiges wegzulassen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das könnte auch bedeuten, dass wir mit den Masken der Faschingszeit einmal bewusst alle anderen "Masken" ablegen, mit denen wir etwas zu sein vorgeben, was wir eigentlich nicht sind. Hören wir doch einfach einmal auf damit, uns selbst und anderen etwas vorzumachen, und verzichten wir auf den "schönen Schein", um ganz und ehrlich wir selbst zu sein! Genau so sind wir von Gott geliebt.

von Helga Melzer-Keller

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